Das Wort zum „Business goes Social Media III“

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Business Circle lud Unternehmen, die Social Media Kommunikation im Unternehmen nutzen wollen, am 27. und 28. März 2012 zur zweitägigen Fachkonferenz „Business goes Social Media Volume III“ ins Mariott Courtyard Wien. Ich war als Referent geladen, um im Praxisteil unsere Social Media Aktivitäten zu präsentieren.

Wie Unternehmen und Marken Social Media Kommunikation nutzen können und dies noch dazu in einer sinnvollen Art und Weise (oder dass man, wie im Falle von Pinterest, auch ruhig mal einen Hype abwarten kann) versuchten Experten und Praktiker den Konferenzteilnehmern in in Vorträgen und Workshops näher zu bringen.

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Insbesondere der Teil „Best Practice“ zeigte, in welch unterschiedlichen Branchen Social Media Einsatz findet: Bereits am ersten Tag spannte sich der Bogen von CupCakes Wien (die Gründerin betreut ihre Communtiy auf Facebook persönlich und zeigte live, wie Kundenkommunikation auf Facebook erfolgreich funktionieren kann) über Stiegl und Allianz bis zu Lagerhaus:

Ziel meines Vortrages war es, unsere Ziele und Beweggründe für die Kommunikation via Facebook zu zeigen sowie Insights in unsere nicht ganz unerfolgreiche aktuelle Facebook Kampagne „Jungbauernkalender Foto Contest“ zu geben.

Eine bemerkenswerte Kampagne wurde von KTM präsentiert, bemerkenswert insofern, als dass am Ende der Kampagne ein fettes „Sold Out“ am Bild des beworbenen Produktes angebracht werden konnte:

Seit 2011 dürfen kraft einer geänderte EU-Regulierung bereits Sechzehnjährige Motorräder mit 125 ccm Hubraum lenken. KTM versuchte, die „Duke“, ein neues Modell der 125er-Klasse, für die junge Zielgruppe intressant zu machen und rekrutierte junge Testfahrer, die über ihre Erlebnisse mit der „Duke“ in Social Media Kanälen berichteten. Schlussendlich konnten die Testfahrer in einer Voting-App auf der Facebook-Page der Duke bewertet werden.

Die Kampagne ist allerdings nicht ganz neu, ich kannte sie bereits von der Summit der Werbeplanung.at im letzten Juli, die Präsentation ist noch auf Slideshare verfügbar. Folgender Film gewährt ebenfalls einen oberflächlichen Einblick:

Etwas Enttäuschung war einigen Teilnehmern gerade im Zusammenhang mit Facebook anzumerken. Der Grund: Es gibt kaum erfolgreiche Umsetzungen von E-Commerce-Lösungen oder erwähnenswerte B2B-Ansätze von Unternehmen im grössten Social-Media-Netzwerk, die grössten Erfolge feiern banale Ideen und Kamagnen. Ein wortgewaltiger Albert Malli, sellvertretender Senderchef von Ö3, lieferte am zweiten Tag der Konferenz, neben eines Plädoyers für den Weiterverbleib der Facebookseiten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, in einer Schlüsselpassage seines beeindruckenden Vortrages einen Erklärungsansatz:

Sinngemäss – den Wortlaut habe ich leider nicht mehr im Kopf – meinte Malli richtig, die Leute seien nicht auf Facebook, weil sie Botschaften von Unternehmen oder Marken lesen wollen, sie würden sich viel mehr für das neue Kleid der Peppi-Tant‘ oder die Urlaubsfotos einer ehemaligen Schulfreundin intressieren. Wer sich dreisterweise zwischen diese Banalitäten dränge, müsse zumindest eines sein: unterhaltsam!

Herzlichen Dank an dieser Stelle nochmals für die Einladung als Speaker sowie die tolle Betreuung vor ort an Business Circle und Mitorganisator Paul Blazek von CyLEDGE!

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