There Is A New Blog In Town

Arschgeweiht.at

© Arschgeweiht.at

Blogs sind wie diese Prominenten, die ins Dschungelcamp müssen: Es gibt mittlerweile viel zu viele davon und die meisten sind schlecht. Weshalb ich keine Blogs lese, mit Ausnahme meines eigenen. Und auch den nur, um Tipp- und Rechtschreibfehler, stilistische Peinlichkeiten einigermassen gering zu halten. Trotzdem lasse ich es mir nicht nehmen, einen neuen Wiener Blog zu reviewen: Arschgeweiht.

Genau genommen ist es keine richtige Review, sondern nur die Niederschrift einer oberflächlichen Betrachtung. Weil ich ja keine Blogs lese, wie eingangs erwähnt, aber überfliegen kann ich mal einen. So, wie wenn man eine Kronenzeitung durchblättert und doch nur den Telemax zur Gänze liest.

Alleine wegen der fürs SEO so superwichtigen Backlinks zahlt es sich aus, dass ich mich mit den Arschgeweihten befasse. Zumindest dann, wenn sie mich ob meiner oberflächlichen Review beflegeln. Denn die Betreiber sind gar üble Shitstormer. Aber auch Gutmenschen, wie meine tendenziöse Auswahl ihrer Ziele eindrucksvoll beweist:

Cool sein, World Domination, Finanzierung eines Trinkbrunnens in 1060 Wien (Boboville) und eines Brunnens in UgandaQuelle: Über Arschgeweit: „Ziele“, Stand: 12. Jänner 2012

Zum Inhalt des Blogs: In hoher Frequenz werden Posts zu Musik, Mode, Lifestyle, Toiletten und Sex, vermutlich mangels eindeutiger Zuordenbarkeit aber niemals zu Toilettensex, ins Netz gestellt. Überhaupt führen die thematisch sehr eng abgesteckten Kanäle ab und an zu Problemen bei der Einordnung, so wurde etwa ein Bericht über den sympathischen Sieger eines Sebastian-Kurz-Look-Alike-Bewerbes eigenartigerweise in der Rubrik „Musik & Events“ publiziert.

Wer nun meint, dass ich die Beiträge gar nicht richtig gelesen habe, der irrt: Nach längerer Suche fand ich schlussendlich doch noch einen „Telemax“, der mir eine Welt offenbarte, die ich zuvor nicht kannte. Aus Gründen.

Besagter Artikel wird übrigens nicht nur von mir geschätzt, er wurde beim letzten Magic Monday Meeting einstimmig zum „Blogpost Of The Year“ gekürt. Wobei sich die Auswahl selbstverständlich auf www.arschgeweiht.at beschränkte. Und auf das Jahr 2011.

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