Mein erstes mal … geocachen

Geocaching

Geocaching

Vor etwa einem Jahr stiess ich auf Geocaching und war sofort von der Idee begeistert: Irgendjemand versteckt einen „Schatz“ und stellt die Koordinaten, per Rätsel verschlüsselt, ins Internet. Von den vielen Freunden und Bekannten, die ich fragte, ob sie mich denn nicht begleiten möchten, teilte zumindest einer die Begeisterung. So zogen wir gestern nachmittag los um unseren ersten Cache zu bergen.

Bewaffnet mit meinem Iphone (als GPS-Device) und 4 Fläschchen Campari Soda (2 zur Anregung unseres Geistes, 2 als Siegestrunk) begaben sich E. und meine Wenigkeit zu den im Rätsel angegebenen Koordinaten. Diese lagen ausgerechnet am Hauptplatz jenes Ortes, in dem wir beide zur Schule gingen und in dem uns vermutlich rund 80% der Bevölkerung kennen. Unbeirrt von den von Skepsis und Unverstädnis zeugenden Blicken des Zufallspublikums lösten wir das – vom Schwierigkeitsgrad wohl eher für Kinder ersonnene – Fotorätsel in etwa einer halben Stunde; wir wählten bewusst einen einfachen Cache in bekannter Umgebung, schliesslich war es „unser erstes mal“.

Wie bereits von mir im Vorfeld vermutet, starteten jetzt die Probleme: Wo liegt denn dieses Ding genau? Noch schlimmer: Ich hätte wohl den Touchscreen meines Iphones reinigen sollen, Sonne und Dreck verunmöglichten die Navigation in den Google-Maps. Die wahnsinnige Geschwindigkeit der Datenübertragung via Edge tat ihr übriges. Nach einer Stunde flüchteten wir in den schattigen Gastgarten des Gasthauses am Hauptplatz und starteten verzweifelt einen letzten Versuch zur Bestimmung der Koordinaten – vergeblich.

Plan B: Wir begaben uns heimwärts und befragten den Laptop, vertagten die Bergung des Schatzes auf heute vormittag. Es wird sich weisen, ob wir gstandene Geocacher sind. Wobei wir eine Vermutung hatten, wo sich das Ding befinden könnte: Am Dorfbrunnen fehlt ein Ziegel, dieses Loch wäre ein ideales Versteck. Leider ist es feucht, von Spinnweben verwachsen und man kann nicht sehen, wohin man greift. E. meinte dazu:

Wenn das jetzt in diesem grindigen Loch liegt, dann war das mein letztes geocachen!

Conclusio:
Zur Standardausrüstung des Geocachers gehören, neben GPS-fähigem Smartphone und Campari Soda, unbedingt Feuchttücher zur Touchscreen-Reinigung und Latex-Handschuhe!

Weiterführende Erklärungen zu Geocaching:
Falls dieses Posting jemand liest, der nicht weiss was Geocaching ist: Alle Infos dazu gibts auf www.geocaching.com, in diesem Video wird es ebenfalls ganz gut bzw. in aller Kürze erklärt:

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  1. #1 von Johannes Steiner am 9. August 2010 - 11:45

    Heute also starteten wir einen weiteren Versuch, die Ausrüstung um Latex-Handschuhe ergänzt: Wir können nun zwar mit grosser Gewissheit ausschliessen, dass der Cache nicht in dem grauslichen Loch liegt (vielleicht lag er, dann ist er aber nicht mehr dort), finden konnten wir ihn dennoch nicht. Wir gaben auf, als wir grosses Interesse der Dorfbevölkerung auf uns zogen bzw. auch bereits ein Polizist nach dem rechten schaute (er hat zwar nichts gesagt, aber sehr vertrauenswürdig schien ihm unser Handeln nicht) :)

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